Grenzen des Minijobs im Privathaushalt



Um einen Missbrauch dieser günstigen Tarife zu verhindern, ist recht klar definiert, welche Arten von Arbeit überhaupt in den Rahmen eines privaten Minijobs passen: Ausschließlich haushaltsnahe Dienstleistungen gelten als private Minijobs! Dazu zählen z.B.

  • Putzen,
  • Kochen,
  • Waschen,
  • Bügeln,
  • Einkaufen,
  • Gartenarbeiten,
  • Betreuung von Kindern,
  • Betreuung pflegebedürftiger Personen, usw.

Übrigens können Sie in Ihrem Privathaushalt auch Familienmitglieder als Minijobber einstellen. Dabei wird jedoch überprüft, ob es sich es sich wirklich um ein Arbeitsverhältnis, oder nur um eine familienhafte finanzielle Hilfe für Ihre eingestellten Verwandten handelt. Grundsätzlich ausgeschlossen ist jedoch das Einstellen der eigenen Ehegatten und Kinder.

Als Arbeitgeber für private Minijobs können zudem nur „natürliche Personen“ fungieren. Das ist eine für die Praxis wichtige Einschränkung. Haushaltshilfen, die etwa über eine Vermittlungsagentur geordert werden, können somit nicht als private Minijobber eingestellt werden. Sie müssen sich also Ihre Haushaltshilfe als private Kraft suchen – z.B. per Inserat auf dieser Internet-Seite!

Grundsätzlich können Gewerbebetriebe keine privaten Minijobber engagieren. Das ist auch dann nicht möglich, wenn es sich um haushaltsnahe Tätigkeiten handelt und sich die Geschäftsräume innerhalb des Privathauses befinden. Und auch als Vermieter von Wohnungen oder gewerblichen Räumen können Sie eine zur Säuberung und Instandhaltung Ihrer Mietobjekte engagierte Person nicht als privaten, sondern nur als gewerblichen Minijobber anmelden.

Letzte Aktualisierung: 27. Januar 2014

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