Steuern für kurzfristige Minijobs



Auch Minijobber müssen Steuern zahlen

Die Freiheit von Sozialversicherungsbeiträgen ist das Pfund, mit dem Minijobs wuchern können (insbesondere keine Arbeitslosenversicherung). Aber: Beitragsfreiheit heißt nicht Steuerfreiheit – das Arbeitsentgelt für einen Minijob ist stets steuerpflichtig.

Ähnlich wie bei den Beiträgen zur Sozialversicherung, gibt es auch bei der pauschalen Besteuerung von Minijobs deutliche Unterschiede zwischen 450-Euro-Minijobs und kurzfristigen Minijobs.

Für kurzfristig Beschäftigte sind vom Arbeitgeber weder pauschale Steuern noch Sozialversicherungsbeiträge abzuführen.
Kurzfristige Minijobs sind vom Minijobber individuell zu versteuern.

Auch für kurzfristige Minijobs kann unter Umständen eine Pauschalsteuer angewandt werden, die jedoch nicht an die Minijob-Zentrale, sondern an das Finanzamt abgeführt werden muss. Auch hierbei ist die Vorlage der Lohnsteuerkarte nicht nötig. Der pauschale Satz ist allerdings deutlich höher: Er beträgt 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

 

Letzte Aktualisierung: 27. Januar 2014

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