Ausschlussfaktor „Berufsmäßigkeit“



Wer einen kurzfristigen Minijob überhaupt ausüben darf und wer nicht, hat der Gesetzgeber in schönstem Beamtendeutsch durch den Ausschluss der „Berufsmäßigkeit“ geregelt. Als Minijobber gelten Sie dann als „berufsmäßig“, wenn Sie durch den kurzfristigen Minijob Ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen. Benötigen Sie als Minijobber also das Geld aus dem Minijob zum Leben, dürfen Sie den Job nicht beitragsfrei ausüben. Arbeitslose etwa, die Leistungen von der Bundesagentur für Arbeit beziehen, sind für kurzfristige Minijobs nur unter der Auflage zugelassen, dass sie nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen. Bekommen sie mehr, wird der Minijob sozialversicherungspflichtig.

Als nicht „berufsmäßig“ gilt ein kurzfristig tätiger Minijobber dann, wenn er zudem eine beitragspflichtige Hauptbeschäftigung innehat. Auch Schüler, Studenten, Hausfrauen oder -männer und Rentner dürfen in einem kurzfristigen Minijob ohne Einkommensobergrenze arbeiten.

Letzte Aktualisierung: 27. Januar 2014

V 3.4.176290  •  2390/6  •  25119/48775
© 2017 minijob-anzeigen.de