Krankenversicherung



Bei einer geringfügig entlohnten Beschäftigung obliegt die Zahlung von Beiträgen zur Krankenversicherung grundsätzlich dem Arbeitgeber. Im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs ist nach dem 01.01.2013 ein pauschaler Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung von 13% wirksam.
Für Minijobber im Rahmen eines kurzfristigen Minijobs gelten die folgenden Regelungen nicht.

Wenn ein Minijobber eine „ganz normale“ Krankenversicherung hat– er also in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig, pflicht- oder familienversichert ist – müssen Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung von 13% bezahlen.
Dieser wird auch dann fällig, wenn ein Minijobber neben dem Minijob noch einer regulär versicherungspflichtigen Beschäftigung nachgeht.

Anders sieht es bei Minijobbern aus, die privat oder gar nicht krankenversichert sind (zum Beispiel beim Grenzgänger, der im Ausland krankenversichert ist Ausland). Für diese brauchen Arbeitgeber keine Krankenversicherungsbeiträge zu zahlen.

Anmerkungen

Ein Minijob begründet keine Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenversicherung.

Letzte Aktualisierung: 27. Januar 2014

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