Krankenversicherung    30. Januar 2019

Gesetzlich krankenversicherte Personen

Wenn ein Minijobber eine „ganz normale“ Krankenversicherung hat– er also in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig, pflicht- oder familienversichert ist – müssen Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung bezahlen.

Bei einer geringfügig entlohnten Beschäftigung obliegt die Zahlung von Beiträgen zur Krankenversicherung grundsätzlich dem Arbeitgeber. Im Rahmen eines 450-Euro-Minijobs ist nach dem 01.01.2013 ein pauschaler Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung wirksam.

Höhe der Beiträge

Gewerbliche Minijobs 13%

Privthaushalt 5%

Dieser wird auch dann fällig, wenn ein Minijobber neben dem Minijob noch einer regulär versicherungspflichtigen Beschäftigung nachgeht.

Für Minijobber im Rahmen eines kurzfristigen Minijobs gelten die Regelungen nicht: Es besteht keine Abgabenpflicht.

Anders sieht es bei Minijobbern aus, die privat oder gar nicht krankenversichert sind (zum Beispiel beim Grenzgänger, der im Ausland krankenversichert ist Ausland). Für diese brauchen Arbeitgeber keine Krankenversicherungsbeiträge zu zahlen.

Anmerkungen

Ein Minijob begründet keine Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenversicherung.