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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) (#16-1-3a8b1d72c45c)

25.09.2021
Am Rudolf-Buchheim-Institut für Pharmakologie (Prof. Dr. Michael
Kracht), Fachbereich Medizin, ist im Rahmen des DFG-geförderten
Drittmittelprojekts "Regulation of RNA metabolism, translation and
protein degradation pathways in the host response to coronavirus
infection" ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis 31.12.2024
eine Teilzeitstelle im Umfang von 65 % einer Vollbeschäftigung
alsWissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d)zu besetzen. Das Projekt
ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in 2021
bewilligten SFB1021 «RNA viruses: RNA metabolism, host response and
pathogenesis». Bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen erfolgt
die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 Tarifvertrag Hessen (TV-H). Die
Stelle ist vorgesehen für eine Promotion im Rahmen der Gießener
Graduiertenschulen. Coronaviren (CoV) gehören zu den größten bekannten
RNA Viren überhaupt. Über welche molekularen Mechanismen humane CoV
die Wirtszellantwort re-programmieren und so die zelluläre CoV
Path-ologie bedingen, ist immer noch inkomplett verstanden. Weiterhin
werden neue Konzepte zur intrazellulären Hemmung der Virusreplikation
benötigt. Basierend auf umfangreichen eigenen Ergebnissen aus
molekularen Multi-level Analysen sollen in diesem Projekt (i) die
Chromatin-basierten Funktionen von CoV aktivierten
Tran-skriptionsfaktoren, (ii) die Rolle von ER Stress Aktivatoren oder
Inhibitoren bei der selektiven CoV-regulierten Translation, (iii) die
Gesamtheit der replikations-relevanten Wirtszellfaktoren und (iv) die
molekulare Basis der antiviralen Effekte der Substanz Thapsigargin
identifiziert werden. Das Ziel ist, therapeutisch zugängliche
Knotenpunkte der intrazellulären Signaltransduktion von adaptierten
(HCoV-229E) gegenüber hochpathogenen CoV (MERS-CoV, SARS-CoV-2) zu
entschlüsseln. Diese Aspekte sollen mit Hilfe modernster, in unserem
Labor etablierten Methoden wie Proteomanalysen zur Charakterisierung
des nascenten Proteomes, genomweiten sgRNA Screens,
CRISPR-CAS9-basierter Genomeditierung und Auxin-abhängigen
Degronsystemen adressiert werden. Ein weiterer Fokus wird auf
Einzelzellanalysen wie in situ proximity ligation assays (PLA) zur
Messung von Protein:Protein Interaktionen und RNA-FISH zur Detektion
von einzelnen mRNA Molekülen in virus-infizierten Zellen
liegen.Wichtige Befunde und Details finden sich in unseren
publizierten Arbeiten in PLoS Pathogens (doi:
10.1371/journal.ppat.1006286), Molecular Cell
(10.1016/j.molcel.2016.05.017), EMBO Journal (doi:10.15252/
embj.2019101533) und bioRxiv (doi: 10.1101/2020.08.26.266304, bei
Nature Communication in press). Das Projekt ist eingebettet in eine
hochaktive sowie erfahrene Arbeitsgruppe und umfasst daher vielfache
Inter-aktionen, Kollaborationen mit virologischen Arbeitsgruppen und
den Erwerb eines umfangreichen Repertoires an wissenschaftlichen
Methoden und Vorgehensweisen. o Abgeschlossenes Hochschulstudium im
Fach Medizin, Biochemie, Biologie oder einemverwandten Facho
Besonderes Interesse in Virusforschung, Zellbiologie, molekularem
Imaging undMolekularbiologie ist wünschenswerto Wir suchen eine
überdurchschnittlich engagierte und motivierte Person, die Spaß daran
hat, sichin ein lebenswissenschaftliches Forschungsteam zu integrieren
und gleichzeitig auch bereit ist,ein eigenständig wissenschaftliches
Profil zu entwickeln Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) strebt
einen höheren Anteil von Frauen an; deshalb bitten wir qualifizierte
Frauen nachdrücklich, sich zu bewerben. Die JLU versteht sich als eine
familiengerechte Hochschule. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern
sind willkommen. Bewerbungen Schwerbehinderter werden bei gleicher
Eignung bevorzugt.
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31180 Giesen
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